1. August 2023
Tendenze & Mercati
Ausgabestarke Verbraucher 2024 noch kauffreudiger im Einzelhandel

Die ausgabestärksten Verbraucher, schätzungsweise rund 20 Millionen, zeigen weiterhin eine hohe Bereitschaft zum Kauf von Luxusprodukten
40 % der „True-Luxury“-Verbraucher, also derjenigen, die jährlich mindestens 5.000 Euro für Luxusgüter ausgeben, erwarten, ihre Käufe 2024 zu steigern. Eine neue Studie von Altagamma zeichnet ein sehr positives Bild für diese Kunden.
Glänzende Aussichten für die Marken aus Fashion & Luxury
Das Panel „Altagamma Consumer and Retail Insight“ erscheint bereits in der neunten Ausgabe und liefert äußerst positive Daten für italienische Luxusmarken. Die ausgabestärksten Verbraucher, rund 20 Millionen von weltweit insgesamt 370 Millionen, zeigen nämlich weiterhin eine hohe Kaufbereitschaft. 40 % von ihnen, mit jährlichen Ausgaben von 5.000 Euro für Luxusgüter, erwarten sogar, ihre Ausgaben 2024 zu erhöhen.
Dazu erklärt Matteo Lunelli, Präsident des Komitees: „Der High-End-Verbraucher hat eine im zweistelligen Bereich wachsende Ausgabebereitschaft. Die Zahl der Verkaufsstellen im Einzelhandel ist stabil, jedoch mit einer deutlichen Vergrößerung der Flächen und der Schaffung einzigartiger, immer persönlicherer und exklusiverer Erlebnisse. Die Gewohnheiten der Verbraucher, ihre Werte und die Formen des Omnichannel-Shoppings verändern sich, während sich neue Kooperations- und Konsolidierungsstrategien entlang der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette durchsetzen.“
Geografische und generationenspezifische Trends
In diesem Zusammenhang zeichnet sich deutlich der Neustart Chinas ab, mit einem Plus von 50 % gegenüber der durchschnittlichen „True-Luxury“-Kaufbereitschaft. Die zentrale Rolle der Vereinigten Staaten bestätigt sich mit +40 % über dem Durchschnitt, und vielversprechend ist der Nahe Osten, dessen Markt 2023 auf rund 15 Milliarden Euro geschätzt wird und bis 2030 30-35 Milliarden erreichen soll.
Betrachtet man zudem den Erlebnisluxus, der 2023 57 % des Gesamtmarktwerts ausmachen dürfte, rückt die Generationenfrage in den Mittelpunkt. 2022 standen junge Menschen, Millennials und Gen Z, für einen Branchenwert von über 200 Milliarden Euro, doppelt so viel wie 2016. Ein Wert, der sich bis 2026 erneut verdoppeln soll, wenn diese Kunden 75 % des Marktes ausmachen werden.
Die Studie weist daher darauf hin, dass Marken die Merkmale, die diese Zielgruppe von den „Senioren“ unterscheiden, unbedingt berücksichtigen und differenzierte Engagement-Strategien sowie eine Personalisierung von Angebot und Kommunikation entwickeln müssen. Ziele, bei deren Umsetzung die Lösungen und Services von Bizeta zweifellos helfen können.