18. Juli 2023

Tendenze & Mercati

Was wünschen sich Verbraucher im Metaverse? Erlebnisse, die in der physischen Welt verankert sind!

Was wünschen sich Verbraucher im Metaverse? Erlebnisse, die in der physischen Welt verankert sind!

Das Metaverse kann nicht ignoriert werden, und man geht nach wie vor davon aus, dass sein Wert erheblich wachsen wird. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch, dass Verbraucher weiterhin eng mit „physischen“ Erlebnissen verbunden sind.

Verbraucher an der Schnittstelle zwischen physischer und virtueller Welt

Am Metaverse führt kein Weg vorbei. Verbraucher suchen ständig nach neuen, immersiven und interaktiven Erlebnissen, und die entstehende virtuelle Welt hat laut einer Studie von McKinsey das Potenzial, bis 2030 einen Wert von 5.000 Milliarden Dollar zu schaffen. Deshalb erproben führende Unternehmen verschiedenster Branchen aktiv den Handel in diesem Umfeld.

Eine aktuelle Studie, ebenfalls von McKinsey, zeigt jedoch, dass die Lage komplexer ist, als es scheint. 60 % der Verbraucher, die an einer Umfrage zum Metaverse teilgenommen haben, geben nämlich an, dass sie:

  • lieber für Produktangebote bezahlen, die in irgendeiner Weise mit der physischen Welt verbunden sind, als für rein virtuelle Erlebnisse;
  • weniger begeistert von Produkten oder Services sind, die keinen Bezug zu ihren täglichen Aktivitäten in der realen Welt haben.

Ja zu digitalen Funktionen, aber nur mit Bezug zur physischen Welt

Die Tatsache, dass rund 50 % der Befragten Fashion und Beauty als die beiden „Top“-Kategorien für Einkäufe im Metaverse nennen, führt uns zum Kernpunkt der Studie. Viele Marken nutzen diese Begeisterung nämlich nicht, da sie weiterhin ausschließlich digitale Erlebnisse anbieten. Die Verbraucher bevorzugen dagegen Anwendungen, die das Einkaufserlebnis in der physischen Welt erweitern.

Die beliebteste Funktion bei Fashion-Nutzern ist, wie könnte es anders sein, die virtuelle Umkleidekabine. Die Möglichkeit, Kleidung anzuprobieren, geht über die bloße Beteiligung am Metaverse hinaus: Diese Option hilft den Kunden nämlich, die perfekte Lösung zu finden, mit wichtigen positiven Auswirkungen auf die Kostenkontrolle und das Retourenmanagement der Marken.

Das geringe Interesse an rein virtuellen Erlebnissen

Zum Schluss eine interessante Zahl aus dem Immobilienbereich, die sich jedoch offensichtlich auch auf andere Produkt- und Servicekategorien übertragen lässt. Während gut 50 % der potenziellen Kunden virtuelle Touren und Produktvorführungen sehr schätzen, sind nur 21 % der Befragten daran interessiert, Immobilien zu bauen, zu kaufen oder zu mieten, die nur digital existieren. Ein weiterer Beweis dafür, wie untrennbar Online und Offline miteinander verbunden sind.

Wir von Bizeta analysieren das Phänomen Metaverse schon seit Langem und versuchen, die neuesten Trends rund um das Aufkommen der virtuellen Realität zu interpretieren. Ein Ansatz, mit dem wir unsere Lösungen für den Einzelhandel stets auf Omnichannel ausrichten.

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